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| Crowdfunding-Einführung veröffentlicht |

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In meinem Blog "Friendly Fire" habe ich ein Kapitel aus dem "Arbeitshandbuch Finanzen im sozialen Bereich" (Verlag Dashöfer, 2011) zweitveröffentlicht, in dem ich das Prinzip Crowdfunding erkläre, die Forschungsliteratur zum Thema vorstelle und einen Überblick über die Szene gebe.
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| Crowdfunding-Kampagne für das Autoimmunbuch erfolgreich |

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In der Nacht vom 15. auf den 16. Juni endete die Finanzierungskampagne für professionelle Infografiken für das Autoimmunbuch.
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| Übersetzer als Urheber: Theorie und Praxis |

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Unter diesem Titel erschien in TransRelations, der Zeitschrift des BDÜ Landesverbandes Bremen und Niedersachsen, mein Artikel über das Urheberpersönlichkeitsrecht der Literaturübersetzer.
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| Sarrazin: Das fehlende Kapitel |

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Unter diesem Titel ist in der Zeitschrift "Skeptiker" mein Essay über sozialistische und andere linke Eugeniker im Kaiserreich und der Weimarer Republik erschienen.
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| Andrea Kamphuis im Börsenblatt |

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Im April 2010 erschienen im Börsenblatt vier Übersetzerporträts; auch ich war dabei. Mit Genehmigung des Börsenblatts gebe ich den Beitrag hier wieder.
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L E S E P R O B E N

Fink/Rosenzweig: Freier Wille - frommer Wunsch?
(Buchbesprechung)

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Auf dem Höhepunkt der feuilletonistischen Aufregung um die vermeintliche Abschaffung des freien Willens durch die Neurowissenschaften, im Oktober 2004, veranstaltete der Nürnberger »Turm der Sinne« für die interessierte Öffentlichkeit ein Symposium zu diesem Thema. Für den vorliegenden Band haben zehn der zwölf Referenten ihre Vorträge zu Essays umgestrickt. Zwar finden sich einige gängige Nachteile von Tagungsliteratur wie Redundanzen und Widersprüche zwischen den Beiträgen auch hier, aber die Vorteile – vor allem durch die Vielfalt der vertretenen Disziplinen und Standpunkte – überwiegen. |
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Buschfliegen: Profiteure der Weidewirtschaft
(Tierporträt für eine Naturenzyklopädie)

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Schon bei den frühen Siedlern und Erforschern des australischen Outback war die massenhaft auftretende Buschfliege äußerst unbeliebt. Sie sticht zwar nicht und überträgt weniger Krankheiten als die Stubenfliege, sucht aber gezielt Augen, Ohren, Nase und Mund auf, um sich von den Körperflüssigkeiten zu ernähren. |
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Miesmuscheln: Klärwerke des Meeres
(Tierporträt aus einer Naturenzyklopädie)

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Mies sind die anpassungsfähigen, weit verbreiteten, blauschwarzen Muscheln der Art Mytilus edulis keineswegs, ganz im Gegenteil: Ihr wissenschaftlicher Name weist gleich zweimal – im Gattungsnamen auf Griechisch, im Art-Epitheton auf Latein – auf ihre Essbarkeit hin. Sie sind nahr- und schmackhaft. Der deutsche Name leitet sich vom Mittelhochdeutschen „Mies“ (gleich „Moos“) ab und bezieht sich auf die braunen, borstigen Byssusfäden, mit denen die Miesmuscheln sich an Pfähle, Bootsrümpfe, Hafenmauern oder Felsen heften. Während sie im Atlantik und der Nordsee bis zu 110 mm lang werden, gibt es in der Ostsee nur Kümmerformen, die umso kleiner bleiben, je weniger Salz das Wasser enthält. |
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Wildkaninchen: Spaniens erfolgreichste Conquistadores
(Tierporträt für eine Naturenzyklopädie)

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Vor langer Zeit gab es schon einmal Kaninchen in Europa, doch die Eiszeit drängte sie auf die Pyrenäenhalbinsel zurück. Als phönizische Seefahrer sie dort entdeckten, nannten sie das Land irrtümlich „Küste der Klippschliefer“ oder „i-shephan-im“: Spanien. Den Römern und dem mittelalterlichen Adel und Klerus galten die Hasentiere als Delikatesse. Alle europäischen Wildkaninchen stammen von Vorfahren ab, die damals aus Gehegen entkamen. Mit portugiesischen Schiffen gelangten sie auf Inseln in aller Welt, mit den Normannen nach England. Deutsche Klöster führten sie im 12. Jahrhundert ein. Von Hauskaninchen unterscheiden sich die wilden Verwandten durch schärfere Sinne, größere Hirne und längere Verdauungstrakte. |
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El Niño: der Pazifik im Ausnahmezustand
(Artikel in einer Naturenzyklopädie)

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Wettervorhersagen über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen sind unmöglich. Gerade über Unwetter wüsste man aber gerne weit im Voraus Bescheid, um die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Schäden zu begrenzen. Im Fall der bedeutends-ten Klimaanomalie der Welt, El Niño, ist man diesem Ziel in den letzten Jahren näher gekommen. Dieser Ausnahmezustand, der durch komplexe Wechselwirkungen zwischen dem Pazifik und der Atmosphäre ausgelöst wird und weltweit Verheerungen anrichten kann, kehrt alle paar Jahre wieder – nicht regelmäßig, aber doch „quasiperiodisch“. Dank intensiver Forschung kann man heute Monate im Voraus sagen, wann der Pazifik wieder verrückt spielen wird. |
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Die Tierwelt der nordamerikanischen Tundra
(Artikel in einer Naturenzyklopädie)

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Die Beringstraße zwischen der Westküste Alaskas und dem Ostzipfel Sibiriens, die an ihrer engsten Stelle nur etwa 85 km breit ist, stellt für viele Tiere ebenso wenig eine unüberwindliche Grenze dar wie die zwar weite, aber mit „Trittsteinen“ wie den Färöer-Inseln oder Spitzbergen durchsetzte Norwegische See. Daher erschließen sich die Besonderheiten der nordamerikanischen Tundrenfauna erst auf den zweiten Blick: Die meisten in Kanada, Alaska und Grönland vertretenen Tierarten oder -gattungen gibt es auch in den Tundren Eurasiens oder aber in anderen Regionen Amerikas. Aber die geografische Isolation durch Gebirge oder Inseln hat zur Entstehung zahlreicher Unterarten mit kleinen Verbreitungsgebieten geführt. [...]
„Die“ nordamerikanische Tundra gibt es ohnehin nicht; der Raum ist durch seine enorme Ausdehnung, durch unterschiedliche Klimaeinflüsse und die vielseitige Topologie stark gegliedert. [...] |
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Als die Hypnose-Skeptiker den Kopf verloren
(Editorial)

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Zu Beginn der 1780er-Jahre stand Franz-Anton Mesmers Hypnosekunst in Frankreich hoch im Kurs. Auch Königin Marie-Antoinette hielt große Stücke auf den so genannten „tierischen Magnetismus“. Mesmer – seit 1781 in Paris – nahm an, die dramatischen Bewusstseinsveränderungen, die er bei seinen Patienten und Probanden erzielte, seien auf ein magnetisches Fluidum zurückzuführen, das von seinen Händen ausgehe. König Louis XVI. war der ganze Rummel suspekt, und so beauftragte er im März 1784 zwei hochrangig besetzte Kommissionen mit der Untersuchung von Mesmers vermeintlichen Heilungserfolgen: eine aus Mitgliedern der Academie des Sciences und der Academie de Médicine, die andere aus den Reihen der Société Royale.
Einige der Namen sind uns heute noch vertraut: der Astronom und Pariser Bürgermeister Jean Bailly, der Chemiker Antoine Lavoisier, der amerikanische Elektrizitätsexperte und Botschafter Benjamin Franklin sowie der Arzt Joseph Guillotin, dessen Erfindung (ein „humaner“ Hinrichtungsapparat, ganz im Geiste der Aufklärung) übrigens die Schicksale einiger der Beteiligten wenige Jahre später noch einmal zusammenführte: In der französischen Revolution verloren Louis, Marie-Antoinette, Bailly und Lavoisier so den Kopf. |
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Der unsichtbare Wald im Meer
(Übersetzung)

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Von Paul G. Falkowski --
Ein einziger Wassertropfen aus den oberen Schichten des Meeres enthält Tausende mikroskopisch kleiner pflanzlicher Lebewesen: das Phytoplankton. Zu diesen einzelligen Organismen zählen die Kieselalgen, deren Silikat-Skelette in ihrer großen Vielfalt an geometrischen Formen seit jeher jeden Wissenschaftler begeistern, der durchs Mikroskop schaut. Das Phytoplankton bewohnt alle Ozeane und damit drei Viertel der Erdoberfläche, aber es enthält nicht einmal ein Prozent der 600 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, die in der pflanzlichen Biomasse der Erde gebunden sind. Wegen der Winzigkeit der einzelnen Zellen ist dieser Unterwasserwald nahezu unsichtbar; gleichwohl beeinflusst er entscheidend die wichtigsten Stoffkreisläufe der Erde. |
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Peter Berling: Zodiak
(Buchbesprechung)

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Peter Berling ist allerhand: erfolgreicher Romanautor, Schauspieler, Produzent, gelernter Grafiker, aber ein Wissenschaftler ist er nicht. Wir haben es bei diesem „neuen Standardwerk zur Astrologie“ – so der offenbar von einem Propheten verfasste Klappentext der Erstauflage – also mit dem Buch eines interessierten Laien oder Privatgelehrten zu tun, und das merkt man ihm vielfach an: Es gebricht an Struktur, an kritischer Distanz zu den Quellen, an Methodenbewusstsein. Symptomatisch für solche Laienwissenschaft sind eigenwillige Kombinationen von Ungenauigkeiten und Übergenauigkeiten; so schreibt Berling über eine sardinische Stufenpyramide: „Die Universität von Utrecht [wer?] stufte das Alter der Pyramide auf etwa [!] 2590 Jahre ein.“ |
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Dr. Andrea Kamphuis
Weißenburgstr. 43
50670 Köln
Tel: (0221) 719 57 28
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